Ein Gartentor vor dem Lackieren richtig vorbereiten
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Inhaltsverzeichnis
- Die wichtigsten Vorbereitungsschritte
- Ein Metalltor vor dem Lackieren reinigen
Ein Gartentor neu zu lackieren ist kein kompliziertes Projekt – allerdings entscheidet die Vorbereitung oft darüber, wie lange das Ergebnis später wirklich hält. Rost entfernen, alte Farbe ablösen, anschleifen und grundieren gehören meist dazu.
Wie bereitet man also ein altes Metall-, Holz- oder Aluminiumtor richtig vor? Und wie lässt sich dabei Zeit sparen? Hier finden Sie die wichtigsten Schritte und Methoden im Überblick.

Die wichtigsten Schritte bei der Renovierung eines Gartentors
Die Vorbereitung eines alten Tores lässt sich grob in drei Schritte unterteilen: Entlacken oder Entrosten, Anschleifen und Lackieren.
Je nach Zustand des Tores und gewählter Methode können manche Schritte schneller gehen oder teilweise entfallen.
Entlacken oder entrosten – fast immer notwendig
Ob Holz, Aluminium, Stahl oder PVC: Lose Farbe, Roststellen oder alte Beschichtungen sollten vor dem Lackieren entfernt werden.
Wie gründlich gearbeitet werden muss, hängt vom gewünschten Ergebnis ab. Soll das Tor später eine komplett neue Farbe erhalten oder sogar klar lackiert werden, muss die Oberfläche meist vollständig freigelegt werden.
Wird dagegen lediglich dieselbe Farbe erneut aufgetragen, reicht manchmal eine weniger aggressive Vorbereitung.
Welche Methode eignet sich zum Entlacken?
Um Rost oder alte Lackschichten zu entfernen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- Drahtbürste oder Stahlwolle: einfach und günstig, aber zeitaufwendig – besonders bei größeren Flächen oder vielen Ecken.
- Chemischer Abbeizer: löst alte Lacke relativ effektiv, erfordert aber Schutzkleidung und gute Belüftung.
- Heißluftföhn: erleichtert das Ablösen alter Farbe, vor allem bei Holzoberflächen.
- Mobiles Niederdruckstrahlen mit einem Aeroradier-Strahlgerät: alte Farbe und Rost werden gleichmäßig entfernt, auch an schwer zugänglichen Stellen oder Verzierungen.
Gerade bei Metalltoren mit vielen Streben oder Ornamenten spart Strahlen oft erstaunlich viel Zeit gegenüber Schleifen von Hand.
Das Tor richtig anschleifen
Nach dem Entlacken folgt normalerweise das Anschleifen. Dadurch haftet die spätere Grundierung und Lackierung deutlich besser.
Je nach Oberfläche reicht Schleifpapier oder eine elektrische Schleifmaschine.
Wurde das Tor jedoch sauber gestrahlt, kann dieser Schritt teilweise entfallen, da die Oberfläche bereits leicht angeraut ist.
Das Gartentor lackieren
Vor dem eigentlichen Lackieren empfiehlt sich eine passende Grundierung oder Haftgrundierung.
Für Streben, Ecken oder schwer zugängliche Bereiche eignet sich ein Pinsel meist besser. Auf großen glatten Flächen arbeitet man häufig schneller mit einer Rolle oder Lackierpistole.
Gerade bei älteren Metalltoren lohnt sich meist eine zweite Lackschicht für besseren Langzeitschutz.
Ein Metalltor vor dem Lackieren richtig reinigen
Metalltore und schmiedeeiserne Tore sind robust, reagieren aber empfindlich auf Rost. Deshalb entscheidet die Vorbereitung oft über die Haltbarkeit der neuen Beschichtung.
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wird auf dem bestehenden Lack weitergearbeitet oder das Tor wird komplett bis auf das Metall freigelegt.
Direkt auf alten Lack streichen
Wenn der alte Lack noch stabil ist und nur wenig Rost vorhanden ist, reicht oft folgende Vorbereitung:
- Die Oberfläche gründlich reinigen und entfetten.
- Das Metall leicht anschleifen, damit die neue Farbe besser haftet.
- Zwei Schichten Metalllack oder Rostschutzlack auftragen.
Ein stark verrostetes Tor komplett entrosten
Bei starkem Rost oder abplatzender Farbe empfiehlt sich dagegen ein vollständiges Entfernen der alten Beschichtung.
Hier spielt Niederdruckstrahlen beziehungsweise das Aeroradier-Verfahren seine Stärken aus. Rost, alte Farbe und Verschmutzungen lassen sich gleichmäßig entfernen – oft deutlich schneller als mit Schleifen oder Bürsten.
Besonders an schwer zugänglichen Stellen, Schweißnähten oder Verzierungen zeigt sich der Unterschied schnell.
Wer häufiger restauriert oder mehrere Projekte plant, spart mit einem eigenen Strahlgerät oft viel Zeit.
Nach dem Strahlen sollte das blanke Metall möglichst schnell grundiert werden, da sich neue Oxidation oft schneller bildet als gedacht.
Anschließend folgen zwei Lackschichten für einen langfristigen Schutz gegen Feuchtigkeit und Witterung.
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